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Potenziale 2010 – Kompetenzdialog

Kreative und innovativ denkende Menschen sollten sich schon jetzt ein Wochenende Ende Mai 2012 im Terminkalender vormerken: POTENZIALE 2012 – zumal seit der Auftaktveranstaltung POTENZIALE 2010 im September 2010 in aller Munde heiß diskutiert und resümierend und vorausschauend Erwartungen gepflegt werden.

Menschen, die, in welcher Form auch immer, mit "Systemgastronomie" oder systematischen Innenausbau tangiert sind, verfügen über ein neues "must go Event": POTENZIALE – ein Informations- und Kommunikationsereignis ersten Ranges im für Insider lange bekannten Kleinheubach, bei einem der leistungsstarken Systemausbauunternehmen in einer globalen Gestaltungswelt: Reinhold Keller GmbH.

Allein die Einladung zur Premiere POTENZIALE 2010, dieses Meetings der Superlative, betörte und inspirierte die Phantasie. Die zahlreichen Gäste aus Architektur, Design, Kunst und Kultur, aber auch Produktion, Invest- und Projektentwicklung und Management, genossen den Ausklang einer langen Woche mit einem Sinnesrauschen voller angenehmer Überraschungen, die Geist und Körper gleichermaßen berührte und den Dialog ganz zwanglos, jedoch auf höchstem Niveau, förderten. Ein unvergesslicher Freitagabend voller Inszenierung der Symbiose Technik und Kunst, und ein ebenso markanter Samstag im Zeichen systematischer und zielgerichteter Vorbereitung sportlicher Leistungen und Erfolge, bildeten den zeitlichen Spannungsbogen dieses Ereignisses. Die inhaltliche Struktur gliederte sich in Botschaften, Performances und Dialog, bei außergewöhnlicher Musik und noch nie erlebten Kunst Acts, zudem verwöhnt mit systematisch vor- und zubereiteten Gaumenfreuden, charakterisiert dadurch symbolisch Eckpfeiler auf systemgastronomischer Ebene mit systemPLAN, systemFOOD, systemSERVICE und systemCOMMUNICATION.

Alle diese "Geschichten" der Vortragenden waren eingebunden in ein Feuerwerk künstlerischer Performances und zeigten eindrucksvoll die Symbiose von Kunst und Technik, Denken und Machen. Perfektionisten allesamt, dennoch frei in der Interpretation und sehr spontan. Der Kettensägenkünstler Oliver Steiner aus Karlsruhe zauberte mit seiner Piccolosäge aus einem Baumstamm einen etwas melancholisch dreinschauenden Kopf, eine Büste, die einen Platz im Entree des Unternehmens Reinhold Keller bekommen wird. Begleitet von virtuosen Musikern der Gruppe "headline" mit dem spiritus rector Albrecht Hench, der ein konzertiertes Zusammenspiel zwischen Musik und Plattensägen beziehungsweise Kettensäge uraufführte. Manche Zuhörer glaubten, die Popgruppe Queen sei wieder auferstanden und wurden Zeugen dieser spektakulären Uraufführung im lichttechnisch hervorragend inszenierten Sägespänenebels.

Albrecht Hench überschritt lustvoll bislang bestehende Grenzen, indem er den Rhythmus einer weiteren Maschine in der Produktionshalle des Unternehmens Reinhold Keller aufnahm und eine Musikkomposition zwischen Kantenanleimmaschine und Musik zur Darbietung brachte. Unglaublich und unvergesslich die Wirkung der Weltpremiere und der Klangpotenziale.

Überhaupt prägten sich die phantastischen Eindrücke künstlerischer Ausdruckskraft im Gleichklang mit der Präzision von Maschinen ein. Ein weiteres Highlight war absolut die kongeniale Wechselwirkung von Tanzbewegungen, deren Umsetzung in ein digitales Bild und dessen Ausdruck mit einer gigantischen Druckmaschine, die mit rhythmischen technischen Zuckungen korreliert mit den illustratorischen Zeichenstrichen und der Maus in der Hand von Johannes Hench, dem Takt und der Melodie des Akkordions von Albrecht Hench und der eloquenten Tanzdarbietung von Iryna Varenyk.

Die jeweils passend zum Thema verantwortlichen Botschafter warfen sich nicht nur sinnbildlich die Bälle zu: Unter der unterhaltsamen Moderation von Rudolf Schricker machte es Spaß, den Protagonisten zuzuhören, sie zu erleben und sich berauschen zu lassen: Lutz Büsing, Designer und Professor an der Hochschule Coburg, berichtete über seine Erfahrungen in systematisch entwickelter Beleuchtung in Gastronomie und Hotellerie, und vermittelte ganz nebenbei Mut und Zuversicht für den bewussten Umgang mit neuen Beleuchtungstechnologien, die Handlungs- und Gestaltungsspielräume im Restaurant dramatisch vergrößern; Volker Krehl, glaubwürdiger Vertreter klassischer Gastronomie und Vorsitzender Meistervereinigung Gastronom, erzählte über Gemeinsamkeiten und Gegensätzen von System- und Individualgastronomie, provozierte und versöhnte mit Hinweisen auf geändertes Kundenverhalten und Lifestyle in puncto "Essen", das nicht mehr so einfach zu kategorisieren ist, sobald Fastfood auf höchstem Niveau und traditionelle Kost sich abwechseln im Reigen veränderter Freizeitaktivitäten vieler Menschen, gleichsam einem Rollenwechsel vom Kalbsbäckle als Fingerfood und im Smoking zu sich genommen hin zur Currywurst, an der Edelimbissbude und in Motorradkluft verspeist.

Ralph-Walther Doerner, Professor an der internationalen Fachhochschule Bad Honnef und dem Lehrgebiet "Hospitality Management" verpflichtet, zeigte eindrucksvoll aktuelle Trends und Entwicklungstendenzen im Bereich Restaurant und Hotel und belegte den systemSERVICE-Gedanken souverän und aufschlussreich. Gesteigerte Kundenerwartungen und neue Technologien werden den temporären Aufenthalt in Räumen nachhaltig verändern. In der Gastronomie und in der Hotellerie wird den Kunden jeder Wunsch individuell von den Lippen abgelesen werden und rasch umgesetzt.

Nobert Bolz, Medien- und Kommunikationswissenschaftler von der TU Berlin, bekannt durch Rundfunk und Fernseher, besonders durch sein Mitwirken beim "Philosophischen Quartett" im ZDF, forderte in beeindruckender Weise volle Konzentration zur weit fortgeschrittenen Stunde: systemCOMMUNICATION, interpretiert als Faustformel aktueller Auseinandersetzung um den Dialog Mensch/Mensch und Mensch/Computer. Menschen, die Computer als ein Instrument des Spielens begreifen sind meist den Menschen, die lediglich am Computer schreiben, überlegen in puncto rasche Orientierung, räumliches Denken und eigenständige Weiterentwicklung. Der Begriff "Chaos Pilot" erfährt neue Bedeutung und Marketing in einer von Informationsfülle überfrachteten Welt kann nur erfolgreich sein, wenn "Botschaften" in Geschichten verpackt sind.

Und natürlich das Essen: Flying Dinner war angesagt. Immer wieder zwischen Vortrag, Kunstperformance und technischer Innovation ausgezeichnete Speisen, ausgewogen die Menüauswahl, abgestimmt auf verwöhnte Gaumen. In der Summe ein unvergesslicher Abend und eine tief beeindruckende Nacht in Kleinheubach. Der initiierte Dialog und die anschließende Diskussion wurden weiter geführt. Die Entscheider in der Systemgastronomie, Architekten, Innenarchitekten und Designer, sie alle sprachen mit einander und über den eigentlichen Themenzusammenhang: Innovationen entstehen in einem Prozess der kreativen Abwägung, eines tiefen Problembewusstseins, des Glaubens an die Leistungsstärke und des Findens geeigneter Methoden und Wege, mit dem Ziel, Vertrauen zu schaffen.

Manfred Bauer, Geschäftsführer der Reinhold Keller GmbH, brachte es in seinem Zwischenresümee auf den Punkt: "Der Glanz in den Augen der Gäste, das Lächeln auf den Lippen, die Kondition und die Begeisterung zeugen von der Freude am Erlebnis, dem Mut zum Dialog und von der Bereitschaft des gemeinsamen Anpackens. Menschen bei den POTENZIALEN sind zufrieden; dann bin ich das auch."

Dieser optimistische Spirit war auch am Samstagmorgen ungebrochen zu spüren: dieses Mal sprach die Skirennläuferin Christa Kinshofer vom "Hinfallen, Aufstehen, Weitermachen", dem Titel ihres gleichnamigen Buches. Viele, die die Bilder von olympischen Skirennläufen noch im Kopf haben, bezeugen Beharrlichkeit, Selbstbewusstsein und Überzeugungskraft, mit der Christa Kinshofer heute als systemBOTSCHAFTERIN auf der Bühne stand und Zuversicht predigte und vermittelte. Sie schloss den Vortragsreigen, begleitet vom musikalischen Degustiv der Band "headline".

Die Freunde des Golfsports testeten anschließend die SPORTpotenziale, ergingen sich in Fachsimpelei und Erfahrungsaustausch und freuten sich auf ein Golfturnier, das extra für die Teilnehmer der POTENZIALE 2010 vorbereitet war.

Jeder, der an diesem Wochenende im September diese Veranstaltung erlebt hat, hat sich verändert in seiner Einstellung und seinem Bewusstsein. Jetzt lässt sich anders und intensiver über Themen der Systemgastronomie diskutieren. Nun sind Leistungsstärke und Innovationskraft der Impulsgeber in der Systemgastronomie neu einzuordnen und die Motivation und Kompetenz der Systemausbauer, allen voran Reinhold Keller, sehr zu schätzen.

Allianzen, ja sogar Freundschaften sind entstanden; Visitenkarten ausgetauscht; Verständnis und Respekt vor und zwischen den Professionen wachsen und machen neugierig auf das nächste Mal: die POTENZIALE 2012.